Besprechungen

Herbst, Samichlaus, Weihnacht

* Hänel, Wolfram: Fröhliche Weihnachten, kleiner Schneemann!.
Ill. von Uli Waas. Gossau ZH: NordSüd, 2006. ., geb., Fr. 22.80. (978-3-314-01502-1).
Der kleine Schneemann erlebt zum ersten Mal Weihnachten. Aber er hat keine Ahnung, was Weihnachten bedeutet. Am Schluss der Geschichte ist er überzeugt: "Weihnachten ist, wenn man ein Mütze hat und einen warmen Schal und eine Mohrrübe im Gesicht. Und wenn man so glücklich ist, dass man gar nicht mehr aufhören will zu tanzen!" Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte... Die Bilder sind sehr farbig, fröhlich und ansprechend. Dieses Buch wird kleinen Kindern gefallen. Das Buch ist mit einem HörFux-Code versehen, man kann sich die Geschichte als MP3-Datei herunterladen.
K Weihnachten. Ab 3, e. rr
* Heine, Helme: Die Krachmacher.
Ill. von Helme Heine. München Wien: Hanser, 2006. ., geb., Fr. 18.50. (3-446-20788-0).
Was ist das überall für ein Krach? Der Löwe brüllt, der Elefant krakeelt, der Köter kläfft und bellt. Aber auch die kleinen Tiere machen allerlei Lärm und summen und brummen, quaken und zirpen. Den schlimmsten Krach aber macht der kleine Junge, aus lauter Freude am Krach, weil er die Stille hasst. Die kleine Geschichte ist ganz in Reimform geschrieben und hat viele lustige Krachbilder.
K Bilderbücher. Ab 4, s.e. CD
* Schönberg, Arnold: Die Prinzessin.
Ill. von Peter Schössow. München: Hanser, 2006. 63 S., geb., Fr. 27.20. (3-446-20795-3).
Was für ein Schlamassel! Die Prinzessin hat Tennis gespielt und liegt mit blauen Flecken im Bett. Der trottelige Diener Wolf ist ihr keine Hilfe. Bis er ihr eine Wärmeflasche bringt und die Apotheke findet, dauert es ewig. Am Ende hat er vergessen, wo die Prinzessin ihre blauen Flecken hat. Arnold Schönberg, der Entwickler der Zwölftonmusik und leidenschaftlicher Tennisspieler hat seinen Kindern gerne selbst erfundene Geschichten erzählt. Die "Prinzessin" ist auf Band gesprochen und die Abschrift davon jetzt in Buchform erschienen. Paul Schössows ironische Bilder passen ausgezeichnet dazu. Im zweiten Teil des Buches ist sein Lebenslauf beschrieben und der gibt einen gelungenen Einblick in das Leben des Musikers. Als kindgerechter Einstieg in die Welt einer völlig anderer Welt der Musik ist das Buch empfehlenswert.
K Vorlesen. Ab 4, e. MH
* Wiemers, Sabine: Ein Hochbett für Hein.
Ill. von Sylvia Heinlein. Weinheim: Beltz & Gelberg, 2006. ., geb., Fr. 23.70. (978-3-407-79353-9).
Hein wünscht sich ein Hochbett. Seine Mama findet die Idee super und zeichnet sofort einen Plan. Dann muss sie aber zur Arbeit und Hein soll aufpassen, dass niemand den Plan vermasselt... Hein passt auf, aber ständig kommt jemand und baut an dem Hochbett weiter, der Papa, die Schwester, die Oma, Onkel Hannes und Heins Freunde... Als Mama nach der Arbeit nach Hause kommt findet sie Hein auf seinem neuen Hochbett wieder. Er ist mächtg stolt, auch wenn es nicht ganz nach Mamas Plan gegangen ist. Die Geschichte ist witzig und kreativ. Die Bilder sind etwas gewöhnungsbedürftig, sprechen Kinder aber an und laden zum Entdecken ein.
K Familie. Ab 4, e. rr
* Schorno, Anita: Eine Laterne für den Nikolaus.
Ill. von Eugen Sopko. Gossau Zürich: Nord-Süd, 2006. ., geb., Fr. 14.80. (978-3-314-01346-1).
Der Nikolaus kann sich dieses Jahr gar nicht richtig auf den Besuch bei den Kindern freuen. Sein Gehilfe ist krank. Deshalb macht er sich Sorgen, ob der Esel den Weg durch den finsteren Wald findet, wenn niemand mit der Laterne leuchtet. Dies klagt er seinem Kater. Dieser erzählt es besorgt den Waldtieren. Fuchs, Hase, Maus, Kater und Eule wollen dem Nikolaus helfen. Gemeinsam finden sie eine wunderbare Lösung. Eine einfühlsame Geschichte, bei der das Miteinander im Vordergrund steht. Die stimmungsvollen Bilder sind in zarten, warmen Tönen gemalt. Ideal zum Vorlesen oder Erzählen. Das Kleinformat (H 23cm, B 17cm) erweist sich beim Lesen als sehr praktisch.
K Bilderbuch/Nikolaus. Ab 4, s.e. cr
* David McKee: Elmar besucht Tante Thea.
Ill. von David McKee. A. d. Engl. von Stefan Wendel. Stuttgart/Wien: Thienemann, 2006. ., geb., Fr. 21.30. (3-522-43536-2).
Elmar, der bunt karierte Elefant, besucht zusammen mit seinem Vetter Willi ihre Tante Emman. Sie ist schon sehr alt, recht schwerhörig und manchmal etwas schrullig. Sie wohnt zusammen mit anderen alten Elefanten. Mit Tante Thea ist es immer lustig, auch wenn sie manchmal alles falsch versteht. Die Geschichten von diesem liebenswerten bunten Elefanten bereitet immer wieder Freude.
K Bilderbücher. Ab 4, e. CD
* Janouch, Katarina: Greta will ganz viele Pflaster.
Ill. von Mervi Lindmann. A. d. Schwed. von Svenja Drewes. Hamburg: ellermann, 2006. ., geb., Fr. 18.10. (3-7707-5020-9).
Weil sich Greta an der Hand wehgetan hat, braucht sie ein Pflaster. Am besten gleich auf jeden Finger eins. Jetzt stösst sich Greta auch noch den Fuss an. Schnell braucht sie wieder ein Pflaster. Die Puppe sieht so traurig aus. Zum Glück weiss Greta, was da hilft. Natürlich braucht auch die Puppe ganz viele Pflaster. Diese einfache Geschichte eignet sich gut als Trostspender, wenn mal ein kleines Unglück geschehen ist. Gleich kann man über die Schmerzen schmunzeln und über die lustigen Bilder lachen.
K Bilderbücher. Ab 4, e. CD
* Melling, David: Gut gemacht, jetzt gute Nacht.
A. d. Engl. von Mirjam Pressler. Hamburg: Oetinger, 2006. ., geb., Fr. 21.90. (3-7891-6867-X).
Die königliche Katze hat das Kuschelkissen der kleinen Prinzessin zerrissen. Da kann die Prinzessin gar nicht mehr aufhören zu weinen. Der König schickt seinen tapferen Ritter aus, um das Kissen neu zu füllen. Nach einer Woche kommt er mit dem federgefüllten Kissen zurück, und die Prinzessin heult immer noch. Sie kann erst aufhören, als der kleine Prinz seine Schwester behutsam auf den Arm nimmt und sanft in den Schlaf wiegt. Eine lustige Geschichte, mit sehr witzigen Bildern. Speziell ist auch, dass sich der Text zum Teil in die Bilder einfügt.
K Geschwister. Ab 4, e. rr
* Müller, Birte: Heute ist alles blöd, Mama!.
Ill. von Birte Müller. Gossau Zürich: NordSüd, 2006. ., geb., Fr. 0.00. (HörFux, 3-314-01441-4).
Als Timm aufwacht, hat er ganz ein komisches Gefühl im Bauch. Er hat zu gar nichts Lust. Auch im Kindergarten mag er nicht mit den anderen spielen, er findet einfach alle und alles blöd. Zu Hause verkriecht er sich unter seine Decke und will nichts mehr sehen und hören. Zum Glück weiss die Mutter, wie sie diese schlechte Laune vertreiben kann! Dieses Buch aus der Reihe HörFux hat einen Geheimcode, mit dem man aus dem Internet den Text auf den MP3-Player laden kann. So kann ein Kind den Text immer wieder hören. Eine kleine Melodie erklingt immer dann, wenn die Seite umgeblättert werden muss.
K Bilderbücher. Ab 4, e. CD
* Grimm, Sandra: Kleine Delfin-Geschichten zum Vorlesen.
Ill. von Eva Czerwenka. Hamburg: ellermann, 2006. 44 S., geb., Fr. 15.80. (978-3-7707-2641-7).
In diesem farbig illustrierten Vorlese-Buch findet man 13 kurze Geschichten zum Vorlesen. Sie haben eine ideale Gute-Nacht-Geschichte-Länge. Das Thema dieser Geschichten sind immer Delfine, ansonsten sind sie sehr unterschiedlich.
K Delfin. Ab 4, b.e. rr
* Jooss, Erich: Martins Mantel.
Ill. von Renate Seelig. Stuttgart: Gabriel, 2006. ., geb., Fr. 21.30. (ISBN 3-522-30074-2).
Die bekannte Legende vom heiligen Martin, welcher zuerst Soldat war und später zum Bischof von Tours ernannt wurde, wird in bunten Bildern und mit einfachen Worten kindgerecht erzählt. Das Purpurrot des Mantels führt durchs ganze, empfehlenserte Bilderbuch.
K Bilderbuch. Ab 4, e. AG
* Bus, Sabrina: Vater unser.
Ill. von Xavier Deneux. München: Pattloch, 2006. ., geb., Fr. 14.70. (3-629-01379-1).
Das Gebet "Vater unser" wird Zeile für Zeile auf einer Seite aufgeschrieben. Darunter befindet sich eine einleuchtende Erklärung, wie dieses Gebet gemeint ist und zu verstehen sei. Der Text wird mit farbigen Illustrationen unterstrichen, die anregen gemeinsam mit den Kindern darüber zu sprechen und zu philosphieren.
K Religion, Gebet. Ab 4, s.e. ks
* Wolf, Klaus-Peter / Göschl, Bettina: Auf der Jagd nach dem Piratenschatz.
Ill. von Bettina Nutz. Ravensburg: Ravensburger, 2006. ., geb., Fr. 26.90. (978-3-473-32481-1).
Kapitän Sturmflut hat mit seiner Bande den Schatz der englischen Königin gestohlen und auf einer einsamen Insel versteckt. Der Affe Kingo zeigt ihnen ein tolles Piratenschatz-Versteck und darf als Ehrenpirat mit an Bord. Jetzt sind sie auf der Flucht vor der englischen Flotte. Da gibt es für Kingo viel zu lernen. Mit einem Trick gelingt es den Piraten die Engländer zu überlisten. Die Geschichte von Kapitän Sturmflut hat - für ein kartoniertes Buch - recht viel Text. Wenige Bilder sind mit Klappen versehen. Die drei wichtigsten Seglerknoten werden erklärt und hinten im Buch befindet sich ein Stück "Seil". Damit können die Knoten beim Schatzsuche-Spiel geübt werden. Das Plastikmäppchen hinten im Buch für Spielfiguren, Augenklappe und Seil ist praktisch. Für Bibliotheken ist das Buch trotzdem ungeeignet.
K Bilderbücher/Piraten. Ab 5, e. CB
* Siegner, Ingo: Eliot und Isabella und die Abenteuer am Fluss.
Ill. von Ingo Siegner. Weinheim: Beltz & Gelberg, 2006. 127 S., geb., Fr. 18.30. (978-3-407-79915-9).
Der Rattenjunge Eliot wird von einer Hochwasserwelle aus seiner Heimatstadt weggespült. Er findet sich auf dem Land wieder, wo tausende von Gefahren auf ihn lauern. Zum Glück trifft er Isabella, das Landrattenmädchen. Nach einigen Abenteuern mit wilden Tieren und Vorratsräubern, begleitet Isabella Eliot auf dem langen Weg zurück in die Stadt. Der Roman für Kinder ist witzig geschrieben und farbig illustriert. Das Buch eignet sich eher zum Erzählen und Vorlesen als zum Selberlesen, da die Geschichte inhaltlich wie auch sprachlich zum Teil recht schwierig ist.
K Abenteuer. Ab 5, e. rr
* Funke, Cornelia: Käpten Knitterbart auf der Schatzinsel.
Ill. von Kerstin Meyer. Hamburg: Oetinger, 2006. ., geb., Fr. 21.90. (978-3-7891-6510-8).
Wer kennt ihn nicht, Kapitän Knitterbart und seine Bande. Im neuen Bilderbuch ist von seiner Bande nur noch ein trauriger Haufen übrig und Knitterbart hat das Piratenleben satt. Doch als er von einem gewaltigen Schatz auf der Insel der faulenden Knochen erfährt, kann er die Piraterei nicht lassen. Mit einem fiesen Trick gelingt es der Knitterbart-Bande dem Roten Bill und dessen Männern unzählige Schatzkisten zu stehlen und auf ihr Boot zu bringen. Ende gut, alles gut, wenn da nicht das riesige Seeungeheuer gewesen wäre. Ein schönes Piratenbuch, bei dem am Ende für Gerechtigkeit gesorgt wird.
K Bilderbücher/Piraten. Ab 5, e. CB
* Chidolue, Dagmar: Millie in Ägypten.
Hamburg: Dressler, 2006. 219 S., geb., Fr. 19.70. (3-7915-0405-3).
Dieses Mal fährt Millie, wie gewohnt mit Eltern und der kleinen Schwester Trudel, nach Ägypten in die Ferien. Am Flughafen gibt‘s die erste Überraschung. Mario, ein von Millie nicht besonders geschätzter Mitschüler, hat mit seiner Familie das gleiche Reiseziel. Unter den Erwachsenen werden nette Worte und unter den Kindern böse Blicke ausgetauscht. Nicht nur Mario nervt, dessen Zickenschwester Mercedes ist auch mit dabei. Mercedes! Wenn Millie diesen Namen nur schon hört! Trotz dieses misslungenen Ferienstartes erlebt und lernt Millie wie immer Einiges. Sie besucht die Cheopspyramide, streift durch Basare und Museen, macht Erfahrungen mit Mumien und Kamelen, und entdeckt ihre Liebe zum Göttertrank Malventee. Gottseidank sind auch Mario und Mercedes nicht so übel wie anfangs befürchtet. Eine Millie-Geschichte der etwas anderen Art. Dieses Buch erzählt oder liest sich nicht so locker wie die anderen Bücher der Millie- Reihe. Zu viele Male wird die Erzählung durch geschichtliche Einschübe - die sich nicht an die Zielgruppe richten - unterbrochen. Schade. Ansonsten wie gewohnt ein tolles Millie-Abenteuer.
K Reisen/Vorlesen. Ab 5, e. MD
* Poppenhäger, Nicole / Gantschev, Ivan: Simi und Siri. Abenteuer im ersten Schnee.
Gossau ZH: NordSüd, 2006. ., geb., Fr. 22.80. (978-3-314-01501-4).
Simi und Siri sind Schneeleoprdenkinder. Eines Tages, auf dem Weg ins Tal wird Simi von seiner Familie getrennt und gerät in eine Lawine. Er überlebt und bleibt verletzt unter einem Busch liegen. Siri will ihren Bruder suchen und tappt in eine Falle. Sie wird von Tierschützern befreit, springt verletzt davon und sucht unter dem selben Busch wie ihr Bruder Schutz. Sie sind beide froh, dass sie einander wieder haben. "Simi und Siri" ist eine Mischung zwischen Bilderbuch und Sachbuch. Im Anhang findet man einen kurzen Text über die Bedrohung der Schneeleoparden. Es ist ein schönes Buch, mit ansprechenden Aquarellen illustriert. Allerdings sind ein bisschen zu viele Themen in die Geschichte verpackt. Das Buch ist mit einem HörFux-Code versehen, man kann sich die Geschichte als MP3-Datei herunterladen.
K Tiere. Ab 5, e. rr
* Limoni, Marc: Überraschung für den Nikolaus.
Ill. von Eleni Zabini. Freiburg: Kerle bei Herder, 2006. ., geb., Fr. 23.60. (3-451-70678-4).
Der Nikolaus und der mürrische Knecht Ruprecht machen sich auf den Weg nach Andelsbach. Sie sind aber sehr enttäuscht, als sie dort keine Kinder antreffen, welchen sie ihre Geschenke abgeben können. Sie hören aber immer wieder ein Glöcklein und riechen den Duft von Lebkuchen und Bratäpfeln. Sie folgen beidem, bis sie zu einem Heuboden kommen. Dort öffnet sich plötzlich eine Luke und die beiden fallen direkt auf ein Heusofa. Dann erleuchten viele kleine Lichter und vor Nikolaus und Knecht Ruprecht stehen zwölf Kinder und singen. Die Kinder haben für Nikolaus und Knecht Ruprecht etwas gebastelt und die Eltern bringen Lebkuchen und Bratäpfel. Der Nikolaus hat so etwas noch nie erlebt und freut sich sehr, sogar Knecht Ruprecht wird es warm ums Herz. Sie verteilen ihre feinen Sachen in die Stiefel der Kinder. Speziell an diesen schönen Illlustrationen ist der samtweiche Mantel den der Nikolaus trägt. Auf jeder Seite ist er kuschelweich fühlbar!
K Weihnachten. Ab 5, e. ks
* Denchfield, Nick: Achtung Piraten.
Ill. von Steve Cox. A. d. Engl. von Annette Hirt. Hamburg: Oetinger, 2006. ., geb., Fr. 34.90. (3-7891-6425-9).
Das Pop-up-Buch von Nick Denchfield, einem Papieringenieur, ist ein richtiges Kunstwerk. Man kann es einfach öffnen, entfalten und es ensteht daraus ein riesiges Piratenschiff voller Details mitten im wilden Ozean. Eine Riesenkrake schlingt ihre Arme um Seeräuber, eine holde Meerjungfrau winkt verführerisch zum Schiff und viele ausgestanzte Kartonfiguren laden zum Spielen ein. Dazu gehört eine einfache Piratengeschichte als Einstieg und ein Schatzkartenspiel, wo man möglichst schnell alle Truhen finden muss Das Schiff, das Buch und die Figuren sind toll illustriert, doch wegen der vielen empfindlichen Einzelteile ist das Buch eher für einen Privathaushalt geeignet, als für die Schule oder eine Bibliothek.
K Piraten. Ab 6, e. MH
* Ruepp, Krista: Annas Islandpony. Der erste Ausritt.
Ill. von Ulrike Heyne. : NordSüdGossau Zürich, 2006. ., geb., Fr. 22.80. (HörFux, 3-314-01480-5).
Anna lebt mit Eltern und Grosseltern im Norden Islands. Wie jedes Jahr im Frühling müssen die vierjährigen Pferde eingeritten werden. Anna darf dabei helfen, sie muss ihr eigenes Pony einreiten. Genau wird beschrieben, wie ein Pferd eingeritten wird. Lebendige Zeichnungen zeigen die Landschaft und die Verbundenheit von Pferd und Mensch. Das Buch gehört zur Reihe HörFux und hat einen Geheimcode. Mit diesem Geheimcode kann man die Geschichte als Hörbuch auf den Computer oder MP3-Player herunterladen. Die Geschichte wird vorgelesen. Ein akustisches Signal gibt an, wann geblättert werden kann.
K Bilderbücher. Ab 6, s.e. CD
* Kunnas, Mauri: Das allerschönste Weihnachtsgeschenk.
Ill. von Tarja Kunnas. A. d. Finn. von Nina Schindler. Hamburg: Oetinger, 2006. ., geb., Fr. 23.50. (3-7891-6789-4).
Es war einige Tage vor Weihnachten. In Pfotenhausen wurden die letzten Geschenke eingekauft. Im Kaufhaus Simon ging es eifrig zu. Man hatte viel zu tun. Herr Böckel, ein reicher Mann im Dorf, war auch unterwegs und kaufte alles Mögliche für sich und seine Familie ein. Vor allem wollte er seinen einzigen Sohn Paul grosszügig beschenken. Paul war ein netter Kerl. Seine Schulkollegen mochten ihn gut. Schade, dass er oft ruhig und traurig war. Er freute sich nie, wenn er beschenkt wurde. Vater und Mutter Böckel wussten nicht warum. Der Weihnachtsabend war da. Vor der Haustüre standen Lastwagen mit einer Riesenmenge Geschenke. Paul hatte keine Lust alle Geschenke auszupacken, so blieb ein ganzer Lastwagen über Nacht noch voll. Am anderen Tag kam die Überraschung. Nicht nur Paul staunte, sondern ganz Pfotenhausen. Es wurde ein tolles Weihnachtsfest für alle und endlich freute sich auch Paul. Der Inhalt der Geschichte zeigt eine Wahrheit auf, dass auch einfache Gaben sehr viel Freude bereiten können.
K Bilderbuch/Weihnachten. Ab 6, e. gk
* Dietl, Erhard: Drei dicke Freunde feiern Weihnachten.
Ill. von Erhard Dietl. Hamburg: Oetinger, 2006. 31 S., geb., Fr. 11.00. (3-7891-1181-3).
Karola, Fips und Eduard gehen zusammen durch dick und dünn. Weihnachten steht vor der Tür, darum haben sie im Garten ein Iglu gebaut. Darin wollen sie das Weihnachtsfest feiern. Jeder hat etwas mitgebracht. Sie sitzen auf einer grünen Luftmatratze und bereiten sich vor. Plötzlich hören sie ein Zischen. Sie stehen im Garten, als das Raumschiff landet. Aus diesem steigt der Weihnachtsmann und grüsst sie freundlich. Er jammert, dass das Raumschiff nicht richtig steuert. Müde setzt er sich in das Iglu und schläft einfach ein. Die drei Freunde packen die Gelegenheit und steigen in das Gefährt. Fips entdeckt den roten Knopf und drückt daran. Das Raumschiff hebt ab und fliegt über die Dächer der Stadt. Dabei geht einiges schief. Am Abend kann das Fest trotzdem gefeiert werden. Eine moderne Weihnachtsgeschichte für die Unterstufe, mit vielen farbigen Bildern, zum Vorlesen und Selberlesen.
K Weihnachten. Ab 6, e. gk
* Merz, Christine: Lea Wirbelwind fürchtet sich nicht - oder doch?.
Ill. von Betina Gotzen-Beek. Freiburg, Wien, Basel: Kerle, 2006. ., geb., Fr. 21.40. (3-451-70725-X).
Weil Mama und Papa ins Theater gehen, darf Leas Freundin Marie bei ihr übernachten. Alles ist gut vorbereitet und die zwei Mädchen freuen sich auf den Abend und machen es sich im Wohnzimmer gleich richtig gemütlich mit Erdnussflipps und Saft. Als Lea aber das Bilderbuch in ihrem Zimmer holen will, scheint alles so dunkel und unheimlich. Schnell drückt sie auf alle Lichtschalter. Jetzt fühlt sich Lea etwas besser, aber bis sie endlich ins Bett gehen und einschlafen kann, dauert es noch eine ganze Weile. Das Buch thematisiert das Alleinsein am Abend. Viele Kinder haben dazu eigene Erfahrungen gemacht. Das Buch gibt auch Anregung, was man gegen diese Angst machen könnte. Sicher liefert die Geschichte eine Menge Gesprächsstoff zum Thema Angst und Angstbewältigung.
K Bilderbücher. Ab 6, e. CD
* Louis, Catherine: Lius Reise.
Gossau Zürich: Nord-Süd, 2006. ., geb., Fr. 0.00. (3-314-01491-0).
Liu träumt: Sein Grossvater, der auf der anderen Seite der Berge wohnt, ruft seinen Namen. Leider versteht Liu nicht, was er ihm sagen will. Als Liu erwacht, packt er sein Bündel und macht sich auf den Weg zu ihm. Auf seinem Weg begegnet Liu vielen Menschen und Zeichen, die ihm den Weg zu seinem geliebten Grossvater weisen. Dieser erwartet ihn schon, denn er wusste, dass sein "Ruf der Liebe" bei Liu angekommen ist. Liu lernt von ihm die Kunst der Kalligraphie. Ein hübsch aufgemachtes Bilderbuch zum Thema Kalligraphie, das eher bei Erwachsenen auf Freude stösst. Mit Poster und Spielideen.
K Bilderbuch. Ab 6, b.e. MD
* Boie, Kirsten: Der kleine Ritter Trenk.
Ill. von Barbara Scholz. Hamburg: Oetinger, 2006. 280 S., geb., Fr. 28.50. (3-7891-3163-9).
Der kleineTrenk von Tausendschlag möchte auch einmal ein grosser Ritter werden. Aber das ist nicht ganz so leicht. Denn Trenk heisst deshalb Tausendschlag, weil sein Vater so viele Prügel bezieht. Haug ist nämlich ein armer Bauer, ein Leibeigener, der seinem Herrn die Abgaben nicht zahlen kann. Dem gemeinen Ritter Wüterich gehört er und das Land. Trenk will es einmal besser haben als sein Vater. So macht er sich mit seinem Ferkelchen am Strick auf in die Stadt. Auf seinem Weg lernt er raffinierte Gaukler, feige Rittersöhne und bekehrte Räuber kennen und begegnet sogar einem Drachen. Die Geschichte ist eingängig erzählt, reich an historischen Erklärungen und eignet sich sehr zum Vorlesen. Die liebevoll-witzigen Illustrationen passen gut zum Inhalt.
K Historisches/Vorlesen. Ab 7, s.e. MH
* Maiwald, Peter: Die Mammutmaus sieht wie ein Mammut aus.
Ill. von Hildegard Müller. München: Hanser, 2006. 72 S., geb., Fr. 23.70. (978-3-446--20791-2).
Eine Kostprobe aus diesem sorgfältig gestalteten Buch: "Begegnung/ In einer Ecke lag eine Schnecke und schlief./ Um diese Ecke kam eine Zecke und rief:/ Na, alte Schnecke in deiner Ecke: Wie geht's?/ Da sprach die Schnecke in ihrer Ecke: Wie stets!/ Machs gut, du Schnecke sprach drauf die Zecke und lief./ In einer Ecke lag eine Schnecke und schlief." Die Gedichte über merkwürdige Tiere, merkwürdige Kinder und merkwürdige Erwachsene wurden von Hildegard Müller originell gestaltet und illustriert. Die Wortspielereien gefallen nicht nur Kindern. Sie regen zum eigenen Spielen mit Wörtern an.
K Gedichte. Ab 7, e. CB
* Schreiber-Wicke, Edith: Justus.
Ill. von Carola Holland. Stuttgart/Wien: Thienemann, 2006. 58 S., geb., Fr. 16.50. (ISBN 3-522-17829-7).
Es denkt sich leichter mit einem umgeknickten linken Ohr! Aber diesmal scheint der Trick bei Kater Justus nicht zu wirken. Wo ist er denn? In einem Zwischenreich? Er ist mausetot, obwohl dieses Wort für einen Kater unpassend ist. Aber was soll er nun, nach dem Sterben, tun? Er will zurück zu David, seinem Lieblingsmenschen, und der Himmel kann warten!
K Katzen. Ab 7, e. AG
* Baumbach, Martina: Paul zieht aus.
Ill. von Miriam Cordes. Hamburg: Oetinger, 2006. 56 S., geb., Fr. 12.10. (ISBN 3-7891-0626-7).
Ein wunderschönes, stimmungsvolles Buch für die allerjüngsten Leser: Paul packt seine Tasche. Er hat genug, von den Eltern, die ihm keine Fussballschuhe kaufen wollen und von der Kusine, welche sich in seinem Zimmer einquartiert hat. Und Mama kommt mit Paul, auf und davon, denn sie hat auch genug vom täglichen Kleinkram...
K Familie. Ab 7, e. AG
* Weihnachtssterne überall.
Ill. von Katharina Grossmann-Hensel. Freiburg: Kerle bei Herder, 2006. 93 S., geb., Fr. 23.60. (3-451-70726-8).
Für die Weihnachtszeit wurden alternierend 24 Geschichten und Gedichte zum Vorlesen zusammengestellt. Die Geschichten und Gedichte wurden unter anderen von namhafte Autoren wie Christine Nöstlinger, James Krüss, Kirsten Boie, Christian Morgenstern oder Max Bolliger geschrieben. Fast jede Seite wurde mit Illustrationen aufgepeppt. Zur Weihnachtszeitverkürzung schöne und anregende Geschichten.
K Weihnachten. Ab 7, e. ks
* Friedrich, Joachim: 3 mit Papagei jagen den Tresorknacker.
Ill. von Barbara Korthues. Stuttgart: Thienemann, 2006. 108 S., geb., Fr. 16.50. (978-3-522-17862-4).
Im zweiten Band von 3 mit Papagei wollen die drei Jungdetektive rausfinden wer den Tresor im Keller der Schlossschule geknackt hat. Das Kellerfenster ist kaputt und der Tresor steht offen. Aber wer wollte etwas aus dem uralten Tresor stehlen und wieso weist der Tresor keine Spuren von Gewaltanwendung auf? Ein weiterer geheimnisvoller Fall für die 3 mit Papagei. Die beiden Bände sind in leserfreundliche Kapitel gegliedert und mit Illustrationen in schwarz/weiss versehen. Ein guter Einstieg für Krimifans ab Ende 2. Klasse.
K Krimi. Ab 8, e. CB
* Friedrich, Joachim: 3 mit Papagei retten das Schlossgespenst.
Ill. von Barbara Korthues. Stuttgart: Thienemann, 2006. 108 S., geb., Fr. 16.50. (978-3-522-17831-0).
Florentine - kurz Floh - ist umgezogen. Sie kommt zusammen mit dem superschlauen kleinen Leo und dem grossen Samson in eine neue Klasse. Floh's Mutter ist die Schuldirektorin dieser neuen Schule, die aus Platzmangel in ein altes Schloss verlegt wurde. Eines Nachts entdeckt Floh, die mit ihrer Mutter im Pförtnerhaus wohnt ein Licht in einem Türmchen des Schlosses. Das erzählt sie am nächsten Tag ihren zwei neuen Freunden und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem "Schlossgespenst". Anstelle eines Gespenstes finden sie einen Detektiverfinder in seiner Werkstatt. Sie freunden sich mit Josef an und erreichen schliesslich, dass er als Hauswart im Schloss wohnen bleiben darf. In dieser spannenden Geschichte wird das "Detektivquartett" 3 mit Papagei eingeführt. Ein guter Einstieg für spätere 4 ½ Freunde Leser.
K Krimi. Ab 8, e. CB
* Kästner, Erich: Der 35. Mai als Comic.
Ill. von Isabel Kreitz. Hamburg: Dressler, 2006. 100 S., geb., Fr. 30.10. (3-7915-1161-0).
Konrad verbringt jeden Donnerstag bei seinem Onkel Ringelhuth. An diesem Donnerstag, dem 35. Mai muss er - Konrad -, als Hausaufgabe einen Aufsatz über die Südsee verfassen. Da man als kleiner Junge nicht arg viel Ahnung über die Südsee hat, stinkt ihm das natürlich gewaltig. Gottseidank begegnen Konrad und Onkel Ringelhuth dem arbeitslosen Zirkuspferd Negro Caballo, welches einige erstaunliche Abkürzungen in die Südsee kennt. Zusammen machen sie sich auf den Weg dorthin. Weil die ganze Reise doch einige Zeit beansprucht hat, verpassen sie fast das Nachtessen bei Konrads Eltern. Diese glauben natürlich kein bisschen von der ganzen Geschichte... aber was soll‘s, schliesslich ist es der 35. Mai. Erich Kästners Geschichte erschien 1932. Und sie ist auch heute immer noch erstaunlich frisch, anregend und lesbar. Dass eine phantasiereiche Geschichte wie "Der 35. Mai" eine Steilvorlage für eine Umsetzung in eine Bildergeschichte (oder Comic) ist, versteht sich wie von selbst. Isabel Kreitz macht es sich mit ihrer Umsetzung sehr schwer. Sie versucht so zu zeichnen, wie dies Walter Trier (der Illustrator der Kästner-Bücher) getan hätte. Vielleicht wäre eine freiere Umsetzung gelungener geworden, denn an Trier kommt sie nicht heran. Aber wenn sich jemand, von diesem Comic dazu verleiten lässt, Kästners Bücher im Original zu lesen, hat sich der ganze Aufwand durchaus gelohnt.
K Comic/Klassiker. Ab 8, b.e. MD
* Richter, Jutta: Die Katze - ode wie ich die Ewigkeit verloren habe.
Ill. von Rotraut Susanne Berner. München: Hanser, 2006. 64 S., geb., Fr. 23.70. (3-446-20793-7).
Auf ihrem Weg zur Schule wird Christine jeden Morgen von der alten, weissen Katze aufgehalten und kommt daher jeden Tag zu spät zum Unterricht. Immer wieder verwickelt die Katze Christine in neue Gespräche. Zum Beispiel über den Briefträger, den Christine vielleicht einmal heiraten wird, oder den Mitschüler Mopsel, der unter ihr wohnt. Katz‘ und Mensch sind sich nicht immer einig, doch die Gespräche regen Christine zum Nachdenken und Handeln an. Zum Schluss braucht Christine die Katze nicht mehr für Anregungen, sie kann ihre eigenen Entscheidungen fällen und selbst bestimmen was sie für richtig und falsch hält. Ob es die Katze wirklich gibt oder ob sie nur Christines Phantasie entsprungen ist, bleibt offen. Eine poetische Geschichte über das Heranreifen der eigenen Gefühle. Manchmal bedarf es einer zweiten Meinung, um sich über die eigene im Klaren zu sein. Rotraut Susanne Berner vermag mit ihren Illustrationen die Geschichte aufzupeppen und ganz besonders der Katze Leben einzuhauchen.
K Philosophisches. Ab 8, e. MD
* Heinlein, Sylvia: Weihnachtszeit und Engelsfedern.
Ill. von Norbert Pautner. München: Pattloch, 2006. 91 S., geb., Fr. 18.20. (ISBN 3-629-01352-X).
Dieses stimmungsvolle Weihnachtsbuch erzählt in 24 Kapiteln, hübsch illustriert, eine himmlische Festtags-Geschichte: Die Engel kommen kaum mehr nach mit der Arbeit, deshalb schicken sie einige Engelsfedern zur Erde. die glücklichen Finder werden freundlich, höflich und betätigen sich als weihnächtliche Hilfsengel. Ben, der die Adventszeit sehr mag, erlebt alltäglich viele Überraschungen.
K Weihnacht. Ab 8, e. AG
* Fuchs, Thomas: Ferien in der Florastrasse.
Ill. von Isabelle Dinter. Stuttgart: Thienemann, 2006. 142 S., geb., Fr. 18.10. (978-3-522-17832-7).
Ausgerechnet Lenas allerbeste Freundin verreist in den Ferien. Alle anderen elf Kinder aus der Florastrasse 12 verbringen ihre Sommerferien zu Hause. Als die Eltern beschliessen abwechslungsweise auf die Kinder aufzupassen beginnt ein Riesenspass. Da stehen Schwimmbad oder Schnitzeljagd auf dem Programm, da wird die längste Rennautobahn im Garten aufgestellt und die grösste Götterspeise im Planschbecken angerührt. Als Frau Heise's alter Kater Mohrle verschwindet, suchen ihn alle mit vereinten Kräften. So tolle Ferien gab es noch nie an der Florastrasse 12! Ein Sommerferienbuch mit lustigen Einfällen gegen Langeweile.
K Freundschaft. Ab 9, e. CB
* Augarde, Steve: Der Elfenwald.
A. d. Engl. von Ursula Höfker. Würzburg: Arena, 2006. 456 S., geb., Fr. 29.80. (3-401-05828-2).
Celandine kommt, nachdem sie ihre Hauslehrerin absichtlich mit einer Schere verletzt hat, in ein Mädcheninternat. Diese Schule ist äusserst streng und voller Willkür. Sie wird von den andern Mädchen gemobbt und auch die Lehrerinnen schrecken nicht vor Gewalt zurück. Nur Dank ihrer Freundin Nina und ihrem starken Willen hält sie es dort aus. Doch als die andern Mädchen merken, dass sie übersinnliche Fähigkeiten hat, Menschen und Tiere heilen kann, haben sie Respekt und Angst vor ihr. Es wird aber alles wieder schlimmer als Nina das Internat verlässt und zurück zu ihren Eltern fährt. Jetzt ist Celandine ganz alleine. Die Quälereien der andern nehmen wieder zu und es kommt zum Eklat. Fluchtartig verlässt sie die Schule und geht anstatt zu ihren Eltern zu den grünen Hügeln in ihrem Dorf, wo das kleine Volk lebt. Die Elfen nehmen sie für längere Zeit auf und geben ihr ein Versteck. Doch zwischen den Elfenvölkern entbrennt ein tödlicher Kampf um den magischen Prüfstein und sie kann dort nicht bleiben. Im zweiten Band der Trilogie rollt Steve Augarde die Geschichte von hinten auf und geht weit zurück in die Vergangenheit der Urgrosstante von Midge, der Heldin des ersten Bandes. Schade ist, dass die beiden Erzählstränge ( Internat und Elfenvolk) schlecht verknüpft sind, denn sonst ist das Buch gut geschrieben.
K Fantasie. Ab 10, e. MH
* von Katzenstein, Leuw: Der Schrecken der Ozeane.
Ill. von Thomas M. Müller. Weinheim und Basel: Beltz, 2006. 282 S., geb., Fr. 27.20. (3-407-79911-X).
Die Geschichte erzählt die gefährlichen Abenteuer von Buckelbert Hansen, genannt "der Schrecken der Ozeane" und seinem treuen Raben Friedrich. Buckelbert ist ein gefürchteter Seeräuber, der alles raubt, was ihm in die Quere kommt. Oft kommt er dabei in gefährliche Situationen, aus denen ihm sein Rabe Friedrich heraushilft. Friedrich zugute, dass er verschiedenste Sprachen spricht: Hamburgisch, Französisch, Englisch, Spanisch, Polnisch und Latein. Oft muss er er aber auch ziemlich fiese Tricks anwenden. Das Buch ist angereichert mit verschiedenen (ungeniessbaren) Rezepten, schaurigen Piratenliedern und lustigen Zeichnungen. Das ist Seemannsgarn vom Feinsten!
K Abenteuer. Ab 10, s.e. CD
* Huck, Christine: Globi entdeckt das Mittelalter.
Ill. von Daniel Müller. Zürich: Globi, 2006. 120 S., brosch., Fr. 19.80. (ISBN 3-85703-346-0).
Globi, als begleitende Randfigur, führt uns durch eine Holztür im Münster von Konstanz ins Getümmel eines grossen Marktes im Mittelalter, am Schluss der mittelalterlichen Reise durch die Schweiz über eine kleine Treppe der Kathedrale in Genf wieder in die Neuzeit. - An 14 Stationen, u.a. vom Leben im Kloster (um 1520), in der Stadt Zürich (um 1500), auf der Habsburg (um 1150), von den Burgundern (1476) bis zum Blick in den Kosmos (1387) erfährt man in gut verständlichen Sätzen Vieles über diese Zeit. - Mit der Zeitschiene lässt sich der zeitliche Ablauf verfolgen. Das ausführliche Glossar (mehr als sechs Seiten) erklärt viele Begriffe und gibt Zusatzinformationen zu wichtigen Persönlichkeiten des Mittelalters. Mit sieben Fragen und Lösungen und etwa 20 Anschriften (meist mit Internetadresse) zu den geschichtlichen Orten, Sehenswürdigkeiten und Museen. - Leider ist die kleine Schrift nicht sehr lesefreundlich.
K Historisches: Mittelalter. Ab 10, s.e. MZ
* Wilkinson, Carole: Im Garten des Purpurdrachen.
A. d. Engl. von Peter Knecht. Hamburg: Dressler, 2006. 313 S., geb., Fr. 25.10. (3-7915-2237-X).
Ping ist Drachenhüterin und lebt mit dem Babydrachen Kai in einer einfachen Höhle. Doch ein kleines Drachenjunges aufzuziehen ist gar nicht so einfach. Es hat oft Hunger und will immer spielen. Kai treibt allerlei Unsinn und hält sie den ganzenTag auf Trab. Doch ein unheimlicher Nekromant bedroht sie und will ihr das Junge wegnehmen. Sie flüchtet und gelangt nach einer beschwerlichen Reise an den kaiserlichen Hof. Der Kaiser ist ganz vernarrt in den kleinen Drachen, denn er möchte mit ihm mehrere tausend Jahre alt werden und das Geheimnis der Unsterblichkeit entdecken. Ping macht sich aber Sorgen um die Zukunft. Wer soll sich um Kai kümmern, wenn sie nicht mehr da ist? Sie macht sich auf die Suche nach den alten Drachenhüterfamilien um einen Nachfolger zu finden. Gemeinsam mit Kai und dem Hofmagier Suo begibt sie sich auf eine gefährliche Reise. Doch sie tappen in eine Falle. Ping und Kai werden auseinander gerissen. Dies ist der zweite Band der Trilogie "Hüterin des Drachen" der Australierin Carole Wilkinson. Mit einem zum Liebhaben frechen und übermütigen Drachen ist die Geschichte eine gute Alternative für Kinder, die für Eragon noch zu jung sind. Die Autorin bleibt immer nahe an der Handlung und beschreibt überzeugend die inneren Kämpfe von Ping und die Verspieltheit des kleinen Drachens.
K Fantasie. Ab 10, s.e. MH
* Kurzweil, Allen: Leon und der Champion-Chip.
Ill. von Bret Bertholf. A. d. Amerikan. von Klaus Fritz. München: Hanser, 2006. 359 S., geb., Fr. 29.00. (3-446-20789-9).
Naturwissenschaftliches Denken bedeutet Ergründung, Beschreibung und Erklärung von Erscheinungen und Vorgängen in der Natur und die praktische Anwendung davon in unserem Leben. Das versucht der neue Lehrer, Mr. Sparks, den Schülern und Schülerinnen aus Leons Klasse beizubringen. Sein Forschungsobjekt sind Kartoffelchips. Da sind natürlich alle mit Leib und Seele dabei. Sie lernen zu klassifizieren, experimentieren und analysieren... und lösen so nebenbei auch das Mobbing-Problem der Klasse. Das alles wird mit grossem Witz und umwerfender Situationskomik erzählt. Die Figuren, trotz zum Teil skurriler Eigenschaften, werden liebevoll dargestellt. Die Geschichte bietet jede Menge überraschender Wendungen und die Illustrationen sind frisch und fantasievoll. Allen Kurzweil verspricht "kurz' Weil"!
K Schule/Freundschaft. Ab 10, s.e. RH
* Barry, Dave / Pearson, Ridley: Peter und die Sternenfänger.
Ill. von Greg Call. A. d. Amerikan. von Gerda Bean. Hamburg: Oetinger, 2006. 448 S., geb., Fr. 31.70. (3-7891-3165-2).
Die "Niemalsland" ist ein alter Kahn und das Essen ist widerwärtig. Sie soll den elfjährigen Peter und vier andere Jungs aus dem Waisenhaus in das Königreich von Zarboff III bringen. Dort müssen sie dem grausamen König als Sklaven dienen. Doch auf dem Schiff ist eine geheimnisvolle Truhe. Wenn man sie berührt, erklingt wunderschöne Musik und zauberhafte Gerüche durchströmen den Raum. Einzig das Mädchen Molly, das mit seiner Gouvernante mitreist, kennt das Geheimnis. Eines Abends vertraut Molly ihrem neuen Freund Peter an, was es mit dieser Kiste auf sich hat. Sie und ihr Vater sind Sternenfänger und sammeln Sternenstaub, wann immer er vom Himmel fällt. Er verleiht magische Fähigkeiten, und wenn er in die falschen Hände gerät, geschieht ein Unheil. Was natürlich passiert. Dies ist die Vorgeschichte von Peter Pan. In diesem unterhaltsamen, unkomplizierten Abenteuerrroman sind die Figuren überzeugend beschrieben. Wie Molly und Peter immer wieder die Bösen aufs Kreuz legen, ist lesenswert.
K Piraten. Ab 10, s.e. MH
* Peet, Mal: Keeper.
A. d. Engl. von Eike Schönfeld. Hamburg: Carlsen, 2006. 222 S., geb., Fr. 25.30. (978-3-551-58147-1).
Der bekannteste Sportjournalist Südamerikas Paul Faustino will den besten Torwart der Welt, el Gato, interviewen. Zwei Tage zuvor ist "die Katze" mit seiner Mannschaft Weltmeister geworden. Das Interview dauert eine ganze Nacht. El Gato erzählt seine Geschichte. Er berichtet, wie er im Urwald in einer kleinen Holzfällersiedlung aufgewachsen ist, erzählt wie er als Torwart entdeckt und vom geheimnisvollen Keeper gefördert wurde. Auch den tödlichen Unfall seines Vaters lässt er nicht aus. So ist dieses Buch weit mehr als ein Fussballbuch. Es ist ein Entwicklungsroman, der die Leser in eine magische Welt eintauchen lässt, eine tragische Vater-Sohn-Beziehung zeichnet und das Abholzen des Urwaldes thematisiert. Dennoch bleibt Fussball das zentrale Thema. Nach der Lektüre von "Keeper" sieht man Torwarte mit anderen Augen!
K Fussball. Ab 11, s.e. CB
* Ineichen, Stefan: Meinrad Lienert "Sagen und Legenden der Schweiz".
Ill. von Hannes Binder. München: Nagel & Kimche, 2006. 217 S., geb., Fr. 32.50. (3-312-00967-7).
Das Buch in vier Kapiteln "Geister, Feen und Hexer / Heilige und Sünder / Sagen der Urschweiz / Geknechtete und Helden" ist nicht eine originalgetreue Neuauflage, sondern eine in gut verständlichen Sätzen zeitgemäss bearbeitete, neu gegliederte Auswahl der alten, legendären Sammlung der Sagen von M. Lienert, mit einem beachtenswerten erklärenden Vorwort des Autors. - Die Geschichten sind mit historischen Angaben und aktuellen Erklärungen ergänzt, z.Bsp., dass der Teufelsstein 1977 für den Bau der Gotthardautobahn 1977 verschoben wurde, das Munotsglöcklein im Jahr 2002 repariert worden ist, das Vrenelisgärtli im Sommer 2003 seit Menschengedenken zum ersten Mal weggeschmolzen ist. - Die Geschichten von Berggeistern, Teufeln, Jungfrauen, Abenteuern, Vögten, Helden und Schlachten geben -auch gruselige- Einblicke in eine vielfältige Welt unserer Vorfahren. Beachtenswert ausdrucksstark und stimmungsvoll sind auch die 10 Seiten schwarz-weiss Illustration. Das Buch sollte in keiner Bibliothek fehlen.
K Märchen: Sagen. Ab 11, s.e. MZ
* Friedmann, Herbert: Wir werden Weltmeister! Eine Fussballgeschichte.
Würzburg: Arena, 2006. 127 S., geb., Fr. 15.80. (978-3-401-05990-7).
Benni liebt Fussball und am liebsten möchte er nur Fussball spielen. Jeden Morgen bevor der 13-jährige Borussia-Dortmund-Fan den gelb-schwarzen Ball packt, murmelt er seinen Spruch: "Ich kann, ich will, ich werde Weltmeister!" Tatsächlich hat Benni viel Talent und ist technisch sehr geschickt, aber bezüglich Kampfgeist kann er sowohl auf dem Fussballplatz als auch in der Schule noch zulegen. Benni sei zu rasch mit sich selbst zufrieden, meinen Trainer und Lehrer. Als ob das nicht genug wäre, wollen sich seine Eltern trennen und die Liebe zu seiner Mitschülerin läuft auch nicht rund. - Da Benni kommt die Einladung für die Westfalenauswahl gerade recht. Er will dort alles geben und sich in dieser Topp-Mannschaft behaupten. Doch beinahe vermasselt er diese Chance. Ob er trotzdem noch Weltmeister wird? Diese Fussballgeschichte ist auch für weniger lesebegeisterte Jungen geeignet, da der Textumfang gering ist.
K Freundschaft. Ab 11, e. CB
* Finn, Thomas: Das unendliche Licht.
Ravensburg: Ravensburger, 2006. 444 S., geb., Fr. 30.90. (3-473-35260-8).
Geisterpiraten zerstören das Dorf des Irrlichtfängers Kai. Seine Grossmutter, die den Vollwaisen aufgezogen hat, wird dabei getötet. Er folgt nun dem Elfenjungen Fi, der eigentlich ein Mädchen ist, in die sagenumwobene Stadt Hammaburg. Kai spürt, dass seit dem Ueberfall etwas mit ihm nicht stimmt. Eine innere zerstörerische Kraft verzehrt seinen Körper und bereitet ihm Unbehagen. Der winzige Däumelingszauberer Eulertin nimmt ihn als Zauberlehrling auf und nach der "kleinen " Weihe enthüllt sich, dass Kai der letzte Feuermagier ist. Doch Kai will von alldem nichts wissen. Zusammen mit Fi, Koggs, dem Klabauter und Dystariel, einem unheimlichen Vogelwesen kämpft er gegen die finsteren Mächte. Ganz in der Manier anderer Fantasieromane ist dieser Band der erste einer Trilogie. Packend geschrieben, entwickelt das Buch einen Sog, und man freut sich auf den zweiten Teil.
K Fantasie. Ab 12, s.e. MH
* MacDonald, Alan: Den Schmugglern auf der Spur.
A. d. Engl. von Gaby Wurster. Weinheim und Basel: Beltz, 2006. 222 S., geb., Fr. 23.70. (3-407-80982-4).
der 13-jährige Will Finch lebt und arbeitet zusammen mit seiner Mutter im Gasthaus zum Engel. Sein Veter ist vor neun Jahren gestorben. Als Will eines Abends auf den Friedhof geht um frische Blumen aufs Grab zu stellen, begegnet ihm Greaves, ein unsympatischer immer finster dreinblickender mann mit einem riesigen Hund. Greaves beginnt ein Gespräch und behauptet, um den Tod von Wills Vater ranke sich ein Geheimnis. Will hatte bisher nur gehört, dass sein Vater ums Leben gekommen war, als er versucht hatte andere Männer aus dem Meer zu retten. Will möchte die Wahrheit wissen. Seine Neugier bringt ihn bald in allergrösste Gefahr. Aus dem Jungen, der Angst hatte abends allein auf den Friedhof zu gehen, wird in kurzer Zeit ein mutiger junger Erwachsener, der von den anderen Männern Anerkennung und Achtung erhält. Die Geschichte hat viele eindrückliche, stimmungsvolle Beschreibungen und ist sehr spannend geschrieben.
K Entwicklung. Ab 12, s.e. CD
* Hassenmüller, Heidi: Schnauze voll.
Hamburg: Klopp, 2006. 221 S., geb., Fr. 18.10. (978-3-7817-0770-2).
Der Roman erzählt die Entstehungsgeschichte einer Mädchenbande, ihre Aktionen im Dorf und in der Schule, wie sie sich gegen eine Jungenbande erfolgreich wehren,aber am Schluss auffliegen. Ausführlich wird das soziale Umfeld dieser fünf so unterschiedlichen Mädchen geschildert und klar aufgezeigt, warum sie sich zu einer Bande zusammenschliessen. Dabei kommt das gesamte Spektrum gescheiterter Familien vor: Alkoholkranke Väter, die ihre Frauen schlagen, alleinerziehende Mütter mit Kindern von verschiedenen Vätern, die sich absetzten, sobald sie Verantwortung übernehmen und für die Kinder bezahlen sollten, Heimkinder mit schlechten Erfahrungen und ein türkisches Mädchen, geboren und aufgewachsen in Deutschland, das den Spagat zwischen seiner sehr traditionellen Familie mit den patriarchalischen Ansichten ihres Vaters und einer ohnmächtigen Mutter, und unserer westlichen Lebensweise, die mit dem Eintritt ihrer Pubertät plötzlich nur noch schlecht sein soll, nicht schafft. Auch die Familien der Jungenbande werden kurz geschildert: Scheidungskinder und abwesende Väter sind der Grund, warum sich die Knaben zusammentun. Bei beiden Gruppierungen wird die Struktur sehr schön aufgezeigt, und man kann gut nachvollziehen, warum sie so nur in dieser Konstellation funktioniert. Die Geschichte ist packend geschrieben in einer harten kurzen Sprache, wie sie unter solchen Bedingungen wohl üblich ist.
K Mädchenbande. Ab 12, e. bs
* Kostick, Conor: Epic.
A. d. Engl. von Peter Knecht. Hamburg: Oetinger, 2006. 365 S., geb., Fr. 26.80. (3-7891-4025-2).
Die Idee ist bestechend: damit es nie wieder zu einem Krieg kommt, werden Konflikte nicht mehr in der Realität ausgetragen, sondern sollen mit Hilfe eines Computerspiels gelöst werden. So hat man sich das auf jeden Fall auf Neuerde ausgedacht, einem Planeten irgendwo im Universum, irgendwann in der fernen Zukunft. Doch es liegt in der menschlichen Natur, dass diejenigen, die Macht besitzen, sie in den wenigsten Fällen teilen und schon gar nicht wieder abgeben wollen. Wer im Spiel verliert, verliert auch hier im wirklichen Leben. Wer im Spiel gewinnt, dem liegt die Welt zu Füssen. Conor Kostick unterrichtet Geschichte des Mittelalters und hat bereits mehrere historische Bücher sowie zahlreiche Essays zu politischen und kulturellen Themen veröffentlicht. Und er ist Erfinder des weltweit ersten interaktiven Fantasy-Rollenspiels. In diesem Roman kommen seine vielfältigen Erfahrungen bestens zum Tragen. Das Milieu auf dem fernen Planeten wird von ihm stimmig gezeichnet. Die Identifikationsfiguren sind komplex und verkörpern Werte wie Freundschaft, Ehre, Solidarität und Liebe. Der Handlungsbogen bleibt durchgehend spannend und wechselt gekonnt zwischen Fiktion und Realität. Vorkenntnisse in virtuellen Rollenspielen sind jedoch von Vorteil.
K Science-Fiction/Fantasy. Ab 13, s.e. RH
* Geras, Adèle: Stille Nacht, heimliche Nacht.
A. d. Engl. von Brigitte Jakobeit. Hamburg: Carlsen, 2006. 174 S., geb., Fr. 22.70. (ISBN 3-551-58152-5).
Auf einem abgelegenen englischen Landsitz versammeln sich die von überall her angereisten Mitglieder der Familie Golden zur jedes Jahr gleich zelebrierten Weihnachtsfeier. Regie führt Grossmutter Irene Golden, eine pensionierte Opernsängerin. Doch dieses Jahr ist alles anders: Das Golden House, der Familien-Landsitz, wird eingeschneit, von der Umwelt abgeschnitten, das Telefon funktioniert nicht mehr. Aber die dicke Schneedecke kann die vielen ungewöhnlichen Geheimnisse, welche die zahlreichen Familienmitglieder bis heute voreinander verbargen, nicht länger zudecken... Stimmungsvoll erzählt diese ganz spezielle Weihnachtsgeschichte von drei Tagen im Leben eines Familien-Clans, welche das Leben aller entscheidend verändern werden.
K Weihnacht, Familie. Ab 13, s.e. AG
* Oppel, Kenneth: Wolkenpiraten.
A. d. Engl. von Anna Blankenburg. Weinheim: Beltz + Gelberg, 2006. 550 S., geb., Fr. 30.80. (3-407-80981-6).
Kenneth Oppel beherrscht die Kunst des Erzählens meisterhaft! Ab der ersten Zeile sind wir bereits mitten in einer spannenden und atemraubenden Abenteuergeschichte. Es geht um die Hyperion, einem rätselhaften Luftschiff, das hoch oben in der Atmosphäre verschollen ist und in dem sagenhafte Schätze versteckt sein sollen. Matt Cruse und seine Freundin Kate, die Helden aus Wolkenpanther, dazu der Pilot Hal und die geheimnisvolle Nadira wollen das Schiff bergen. Auch der Pirat John Rath macht mit seiner Bande Jagd auf die Hyperion und schreckt dabei vor nichts zurück. Noch ahnt niemand, welche Kreaturen die Schatzsucher weit über den Wolken antreffen werden. Die Schauplätze in der Luft, die der Autor erfindet, sind neu, unverbraucht und überraschend. Witzige Dialoge und nervenzerrende Spannung wechseln sich gekonnt ab. Ein toller Schmöker für die kommenden langen Winternächte, für Mädchen und Jungen gleichermassen geeignet.
K Abenteuer/Fantasy. Ab 13, s.e. RH
* Probst, Karin: einfach schön.
Ill. von Yayo Kawamura und Claus Troendle. Hamburg: Klopp, 2006. 169 S., geb., Fr. 21.90. (3-7817-1622-8).
Der Teenie-Ratgeber ist in sieben Kapitel unterteilt, in welchen die Themen Gesichtspflege, Schminken, Haare, Körper, Wellness, Sport und "Power fürs Ego" besprochen werden. Die Tipps sind verständlich erklärt und enthalten viele Informationen. In farbigen Kästchen werden dann auch immer wieder mehrere, verschiedene Methoden etc. erklärt. Dazu fehlen auch die Extratipps nicht und das ganze ist sehr detailliert dargestellt und mit Bildern untermalt. Übrigens, die Tipps eignen sich nicht nur für Teenies...
K . Ab 14, e. ks